Lederpflege: So pflegst du Naturleder richtig

Unser Leder ist rein pflanzlich gegerbt und naturbelassen. Durch das Millen wird es angenehm weich und die natürliche Struktur der Haut bleibt sichtbar: Narben, Kratzer, Falten, ja sogar Mückenstiche.

Leder, das so wenig behandelt ist, lebt mit dir. Es wird mit der Zeit weicher und geschmeidiger und entwickelt eine eigene Patina. Pflege bedeutet deshalb nicht viel tun, sondern das Richtige, ab und zu.

 
 

 
 

Lederbalsam
CHF 14.00

Bienenwachs und Jojobaöl versorgen das Leder mit wertvollen Fetten, schützen die Oberfläche und bringen die natürliche Farbe wieder zur Geltung. Geeignet für Glattleder.

 

 

Leder pflegen in drei Schritten

1 Reinigen


Befreie das Leder mit einem trockenen, weichen Tuch oder einer weichen Bürste von Staub und Schmutz. Ganz ohne Druck.

2 Balsam auftragen


Trage den Balsam sparsam auf und arbeite ihn mit dem Schwamm gleichmässig ein. Eine dünne Schicht zieht besser ein als eine dicke.

3 Polieren


Kurz einziehen lassen und gründlich mit einem ungefärbten, glatten Baumwolltuch auspolieren. Zurück bleibt ein sanfter, natürlicher Glanz.

 

Tipp: Teste den Balsam zuerst an einer unauffälligen Stelle.
Naturleder kann nach der Pflege etwas satter in der Farbe wirken.

→ Zum Lederbalsam

 

Leder im Alltag: Tipps für jede Situation


Wie oft sollte man Leder pflegen?

Pflege das Leder am besten schon vor dem ersten Tragen einmal sparsam mit Lederbalsam. So bleibt es geschmeidig, die Oberfläche wird etwas widerstandsfähiger und die Patina kann sich gleichmässig entwickeln. Auch leichte Feuchtigkeit hinterlässt auf gepflegtem Leder weniger schnell sichtbare Spuren.

Danach gibt es keinen festen Rhythmus. Eine gute Faustregel ist ein- bis zweimal im Jahr – je nachdem, wie oft du deine Tasche trägst und welchen Bedingungen sie ausgesetzt ist. Pflege es besonders dann, wenn es trocken wirkt oder bevor es einer intensiveren Nutzung mit Nässe und Wetter ausgesetzt ist.


Wenn das Leder nass geworden ist

Tupfe Feuchtigkeit mit einem saugfähigen Tuch vorsichtig ab, ohne zu reiben. Taschen kannst du locker mit ungefärbtem Papier ausstopfen, damit sie beim Trocknen ihre Form behalten. Lass das Leder bei Zimmertemperatur und langsam trocknen, nicht auf der Heizung und nicht in der prallen Sonne.

Ist das Leder vollständig trocken, kannst du bei Bedarf eine dünne Schicht Balsam auftragen. So bleibt es geschmeidig und gepflegt.

Die ersten Regentropfen tun manchmal weh. Mit der Zeit verblassen ihre Spuren oder werden Teil des Ganzen.


Was du vermeiden solltest

Verzichte auf Haushaltsreiniger, Seifen und Sprays, die nicht speziell für Leder geeignet sind. Bei der Pflege gilt: lieber sparsam auftragen und bei Bedarf nachpflegen, als zu viel auf einmal.

Unser Lederbalsam ist für Glattleder geeignet. Wildleder und Nubukleder werden nicht mit Balsam gepflegt, sondern trocken und vorsichtig gebürstet.


 

A little care, a lifetime of patina ♡

 

Ledercreme kaufen | leder richtig pflegen
 
 

Patina: Warum pflanzlich gegerbtes Leder sich verändert

Sonnenlicht, Berührung, Feuchtigkeit und der tägliche Gebrauch verändern naturbelassenes, pflanzlich gegerbtes Leder. Das ist kein Makel, sondern Teil seines Charakters: Die in der pflanzlichen Gerbung verwendeten Gerbstoffe reagieren mit Licht, Luft und der Umgebung. Das Leder entwickelt mit der Zeit eine ganz eigene Patina. Regelmässige, sparsame Pflege hilft dabei, dass sie sich gleichmässig entwickelt.

Leichte Kratzer lassen sich oft sanft mit dem Finger einmassieren. Etwas Balsam kann zusätzlich helfen, die Oberfläche zu pflegen und die Spuren auszugleichen.

Mehr darüber im Journal: Natur atmet - wie unsere Haut

 
 

Leder richtig pflegen - die häufigsten Fragen

Hast du noch weitere Fragen? Schreib uns an hallo@marai.ch. Wir freuen uns über Austausch und helfen dir gern weiter.

 

Wie Nina ihr Leder pflegt, liest du im Journal.