What carries you? - Ein Gespräch mit Nina

 

Der März bringt sanfte Veränderungen: Licht, das wärmer wird, die ersten Knospen, ein Hauch von Neubeginn. In dieser Zeit fragen wir uns: Was trägt uns durch Übergänge? Was gibt uns Form, wenn wir Schichten ablegen? Was unterstützt uns, während wir uns neu ausrichten?

In meinem Umfeld und in meinem Team habe ich diesen Monat immer wieder die Frage gestellt: „Was trägt dich?“ Auch euch als Community haben wir dazu eingeladen, hinzuspüren.

Heute nehme ich mir bewusst die Zeit, diese Frage selbst zu beantworten. Nicht aus dem Bedürfnis heraus, eine fertige Antwort zu geben, sondern aus dem Wunsch, ehrlich zu reflektieren und den Raum für echte Verbindung zu öffnen.

Vielleicht magst du dich beim Lesen selbst fragen: Was trägt dich gerade? Ich freue mich, wenn du deine Gedanken in den Kommentaren teilst.

Was bedeutet für dich „What Carries You“ im Alltag – was gibt dir Halt, wenn alles sich verändert?

Nina: Was mich trägt, sind die kleinen, verlässlichen Dinge: ein Morgen mit Kaffee und Musik, ein schönes Gespräch mit einer guten Freundin, eine halbe Stunde auf der Yoga-Matte. Wenn sich vieles verändert, halte ich mich an diesen Momenten fest. Sie erinnern mich daran, wer ich bin, auch wenn alles um mich herum im Fluss ist. Halt kommt bei mir selten von grossen Entscheidungen, sondern von ganz kleinen Anker-Momenten im Alltag.

Im März geht es um sanfte Veränderungen und das Loslassen von Schichten. Gibt es Routinen, Menschen oder Entscheidungen, die dich durch solche Übergänge tragen?

Nina: Übergänge sind für mich immer eine Mischung aus Aufregung und Unsicherheit. Ich brauche dann Menschen, die mich kennen und trotzdem fragen, wie es mir wirklich geht. Meine Routinen helfen mir auch: Bewegung, Tageslicht, kreative Momente nur für mich.

“Wenn die schweren Schichten fallen, beginnt für mich der Frühling.” - Nina

Wenn du den Frühling symbolisch mit etwas tragen könntest – sei es ein Gefühl, ein Kleidungsstück oder einen Wert – was wäre es und warum?

Nina: Leichtigkeit. Nicht im Sinne von sorglos, sondern dieses Gefühl, wenn die schweren Schichten fallen. Der dicke Mantel, die langen Nächte, die Schwere des Winters. Der Frühling erinnert mich daran, dass sich Dinge von selbst lösen können, wenn man ihnen den Raum lässt - und wenn der Hochnebel endlich der Sonne Platz macht :).

Die MARAI Gürtel sind alle unterschiedlich, was sie vereint ist jedoch die minimalistsche Formensprache. Wie passen die Gürtel in deine täglichen Outfits und welche Wirkung spürst du, wenn du einen davon trägst?

Nina: Der Gürtel ist manchmal der einzige Hingucker in meinem Look, manchmal rettet er ganz pragmatisch eine Jacke, deren Knöpfe ich schon längst verloren habe. :) Und sieht dabei noch ganz gut aus. Ich liebe Accessoires, die beides können: funktionieren und trotzdem etwas sagen.

„Was mich trägt, sind die leisen, verlässlichen Momente – kleine Anker im Fluss der Veränderung.“ - Nina

Ein einziges Accessoire kann die Silhouette verändern und eine Haltung unterstreichen. Welche Momente oder Looks liebst du besonders, wenn du den Gürtel einsetzt?

Nina: Am liebsten über einem weiten Mantel oder einem langen Hemd. Wenn aus etwas Fliessendem plötzlich eine Silhouette wird. Oder eben ganz pragmatisch: eine Jacke zusammenhalten, die es ohne ihn nicht täte. Unseren Taillengurt trage ich oft über Outfits, wenn ihnen noch dieser letzte Feinschliff fehlt – gerade, wenn ich noch ausgehe. Er vollendet den Look unaufgeregt, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Es sind diese Momente, wo ein einziges Detail den ganzen Look trägt. Ruhig, aber präzise.

Der letzte Feinschliff: unser Taillengurt, der den Look leise vollendet.

Weiterführende Links & Inspiration:
Das Interview mit Vita findest du hier.
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Mehr über unsere Gürtel findest du im
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